Bilanzrecht

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Die wichtigsten Bestimmungen des Gesetzes über die Rechnungslegung 402-FZ
Die Rechnungslegung wird durch die Gesetzgebung der Russischen Föderation geregelt. Einer der wichtigsten normativen Gesetze im Bereich der Rechnungslegungsvorschriften ist das Bundesgesetz über die Rechnungslegung 402-FZ.
Dieses Gesetz wurde am 06.12.2011 verabschiedet, tritt jedoch ab dem 01.01.2013 in Kraft.
Die Hauptziele dieses Gesetzes sind die Konsolidierung einheitlicher Anforderungen an die Rechnungslegung und Finanzberichterstattung sowie die Konsolidierung des Rechtsmechanismus zur Regulierung der Rechnungslegung in Russland.
Das Rechnungslegungsgesetz legt die Definition der Rechnungslegung fest als die Bildung dokumentierter systematisierter Informationen über die im Rechnungslegungsgesetz vorgesehenen Zwecke gemäß den in diesem Gesetz festgelegten Anforderungen und die Erstellung von Rechnungslegungs-(Abschluss-)Abschlüssen auf dieser Grundlage.
Dieses Gesetz gilt für folgende Personen:

1) kommerzielle und nichtkommerzielle Organisationen;
2) Staatsorgane, lokale Selbstverwaltungsorgane, Leitungsorgane von staatlichen Sonderfonds der Russischen Föderation und territorialen staatlichen Sonderfonds (in der durch das Bundesgesetz Nr. 247-FZ vom 26.07.2019) geänderten Fassung
3) die Zentralbank der Russischen Föderation;
4) Einzelunternehmer sowie Rechtsanwälte, die Anwaltskanzleien gegründet haben, Notare und andere freiberuflich tätige Personen;
5) Zweigniederlassungen, Repräsentanzen und andere strukturelle Untergliederungen von Organisationen, die nach den Rechtsvorschriften ausländischer Staaten mit Sitz auf dem Territorium der Russischen Föderation gegründet wurden, internationalen Organisationen, ihren Zweigniederlassungen und Repräsentanzen mit Sitz auf dem Territorium der Russischen Föderation, sofern nichts anderes bestimmt ist durch internationale Verträge der Russischen Föderation.
Das Gesetz legt die Gegenstände der Rechnungslegung fest, nämlich:
1) Fakten des Wirtschaftslebens;
2) Vermögenswerte;
3) Verpflichtungen;
4) Finanzierungsquellen für seine Aktivitäten;
5) Einkommen;
6) Ausgaben;
7) andere Gegenstände, wenn dies nach Bundesnormen festgelegt ist.
Das Gesetz legt das Verfahren und das System für die Organisation der Buchführung durch eine wirtschaftliche Einheit und die Anforderungen an Primärdokumente, Buchführungsregister usw. fest.
Das Gesetz sieht auch die Möglichkeit einer vereinfachten Rechnungslegungsmethode für einige Unternehmen, wie beispielsweise Einzelunternehmer, vor.
Das Gesetz über die Rechnungslegung hat immer wieder Änderungen und Ergänzungen erfahren.

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